HAYMON tb August 2010: Bastian Zach/Matthias Bauer »Morbus Dei«
Von Beatrix aka BTOYA | 1.08.2010 | Letzte Aktualisierung: 27.08.2012 | Kategorie: Bücher: Neuerscheinung, Bücherregal: Belletristik (mixed), Bücherregal: Thrill(er), FISCHE, GT-BUCHoskop-Tipps, GT-BUCHWELT, LÖWE | Keine Kommentare »Bastian Zach/Matthias Bauer: Morbus Dei
HAYMON taschenbuch 46, August 2010, ISBN 978-3-85218-846-1, ca. 289 Seiten, € 9.95
Die dichten Nadelbäume ließen nur wenig Licht zu, dafür schützten sie vor dem tobenden Sturm. Er blickte nach vorn, stutzte: Undeutlich konnte er etwas im Nebel erkennen, es schien zwischen den Baumgruppen vor ihm zu hängen … Er beschleunigte seine Schritte, umfasste seinen Säbel. Das Etwas wurde konkreter. Umrisse verdichteten sich. Bäume. Und dazwischen aufgeknüpft -
Der alte Kämpfer, der schon so viel gesehen hatte, blieb stehen, sein Säbel fiel in den Schnee.
Das Unaussprechliche war eingetreten.
Ein Buch wie ein guter Film: Matthias Bauer und Bastian Zach erzählen eine Geschichte voller Spannung, Dramatik und Emotionen, eingebettet in die dichte Atmosphäre von Aberglaube, Bedrohung und Furcht.
Ein einsames Bergdorf vor 300 Jahren: Von einem Schneesturm überrascht, verschlägt es den Deserteur Johann List in diese abgeschiedene, von Furcht und Aberglaube beherrschte Gegend. Schnell ist ihm klar, dass mit dem Dorf etwas nicht stimmt, dass ein düsterer Schatten über den Bewohnern liegt – Tiere werden getötet, Menschen verschwinden, vermummte Gestalten lauern in den finsteren Wäldern.
Als Johann sich in die Tochter eines Bauern verliebt, beschließt er, mit ihr das Dorf zu verlassen. Doch noch bevor sie verschwinden können, eskaliert die Situation und ein Kampf auf Leben und Tod beginnt …
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Matthias Bauer
geboren 1973 in Lienz. Studium der Geschichte und Volkskunde in Innsbruck, Tätigkeiten im Verlags- und Ausstellungsbereich sowie in der Erwachsenenbildung.
Bastian Zach
geboren 1973 in Leoben. Grafik-Designer, seit 2007 Schnitt- & Synchronregisseur.
Gemeinsam produzierten Matthias Bauer und Bastian Zach die preisgekrönten Kurzfilme „ausWEG“ (2001) und „[infinite]“ (2003) sowie den Spielfilm „3 Zimmer. Küche. Tod.“ (2006).
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