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Felizitas MONTFORTS



● Kinderbuch

● Kurzgeschichte




»Im Jahre 1983 in Viersen, nahe der holländischen Grenze geboren und aufgewachsen, begann ich bereits mit zehn Jahren Kurzgeschichten zu schreiben. Damals noch, um meine Klassenkameraden zu unterhalten, später um diese einem größeren Publikum durch Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitungen zugänglich zu machen. Besonders liegt mir das Schreiben von Kindergeschichten am Herzen, wodurch auch die kleine Hexe Lulea das Licht der Welt erblickte. Durch die Veröffentlichung dieses Buches hat sich ein großer Traum erfüllt.

Hauptberuflich arbeite ich als Bürokauffrau im elterlichen Dachdeckerbetrieb. Neben dem Schreiben gehören Lesen, Gesellschaftstanz und meine beiden Katzen zu meinen liebsten Hobbys.«

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Beiträge von Felizitas Montforts auf GLOBAL TALK

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Lulea und die Schule der schwindenden Magie

Lulea, Band 2 | Kinderbuch (ab 8 Jahren)

ISBN 9783942025393, broschiert, Softcover, 243 Seiten, illustr., Oktober 2010 im Fhl Verlag Leipzig

Lulea und die Schule der schwindenden Magie

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Seit ihrem neunten Geburtstag hat sich viel verändert für die kleine Hexe Lulea aus dem Wunschelwald: Sie darf nun auf ihrem Besen Kalax fliegen, ihre zwei Vertrauten Klecks und Schru Schru stehen ihr stets mit Rat und Tat zur Seite und ihre Mutter weiht sie in die Geheimnisse des Zauberns ein. Doch als sie eines Tages zum Unterricht in ihr Baumstammhaus kommt, findet sie es verlassen vor: Mutter und Großmutter sind verschwunden, die Wohnung verwüstet und auch der Schutzzauber, der ihr Zuhause einst umgab, ist aufgehoben.
Verzweifelt sucht Lulea nach einem Hinweis, was hier vorgefallen ist: Wer ist in das Baustammhaus eingedrungen? Warum ist ihr behütetes Zuhause zerstört? Und wo ist ihre Familie jetzt?
Schließlich macht sich Lulea auf die Suche. Dazu begibt sie sich auf eine weite Reise, die sie aus dem Wunschelwald in die Welt der Menschen und schließlich in ein altes Schloss führt – die »Schule der schwindenden Magie«.

Presse:

Leipziger Internet Zeitung, 13.11.2010

Rezensionen:

Bücherkinder.de | Leser-Welt Literaturportal | LOVELYBOOKS


Lulea und ihre Vertrauten

Lulea, Band 1 | Kinderbuch (ab 8 Jahren)

ISBN 9783942025171, broschiert, Softcover, 142 Seiten, illustr., November 2010 im Fhl Verlag Leipzig

Lulea und ihre Vertrauten

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Die kleine Hexe Lulea feiert ihren neunten Geburtstag. Die Vorfreude ist riesengroß – denn endlich soll sie ihren magischen Besen bekommen. Doch – Oh Schreck! – sie hat ihren tierischen Vertrauten noch nicht gefunden! Und der ist unendlich wichtig, denn ohne den gibt’s keinen Besen für Lulea. Verzweifelt macht sich die kleine Hexe im Wald auf die Suche nach ihrem Vertrauten – und muss dabei viele Abenteuer überstehen. Ob sie ihn findet?

Leseprobe:
Lulea rannte mit wehenden Haaren zwischen Bäu­men und Sträuchern hindurch. Oft droh­ten sich ihre zerzausten roten Locken in den Ästen zu ver­heddern, aber darauf achtete die kleine Hexe nicht. Immer wieder kreisten ihre Gedanken nur um das eine große Ereignis. Mor­­­­gen würde ein ganz, ganz wich­tiger Tag für sie sein, und er drohte bereits jetzt zu einer Katastrophe zu werden.
Ihr neunter Geburtstag stand bevor und das war der große Tag, an dem alle jungen Hexen und Hexer ihren Besen bekommen sollten und dazu die Er­laubnis frei zu zaubern. Schon seit Wochen konnte Lulea diesen Tag kaum erwar­ten. Wie sehr hatte sie die Besen ihrer älteren Freunde und Verwandten be­wundert.
Ehrfürchtig hatte sie über die Besenstiele gestri­chen und sich vorgestellt, Luftschwin­ger, Gewitter­wind oder Ästel wäre ihr Besen. Wie würde wohl ihr Besen heißen? Würde er vielleicht bereits einen ganz ausgefallenen Na­men haben oder dürfte sie sich noch einen für ihn aussuchen?
Fast jede Nacht träumte Lulea davon, sich in die Lüfte zu schwingen und den Wind zwi­schen ihren Haaren zu spüren. Die Welt wür­de unter ihr vorbei­rasen und kein Vogel wäre so schnell wie sie mit ihrem Besen. Ja, all dies würde sie ab morgen tun kön­nen, wenn sie doch endlich einen Vertrauten hät­­­te.
Kaum dass Lulea wieder an dieses Problem dach­te, legte sich ihre Stirn in Falten. Nur mit einem tie­rischen Begleiter, der sich für ihr Le­ben an sie bin­den und mit ihr durch dick und dünn gehen wür­de, könnte man sie als reif ge­nug erachten, die große Verantwortung zu tra­gen, selber zu zaubern, wann und wo sie woll­te. Doch da gab es dieses Pro­b­lem. Sie hätte schon längst einen Vertrauten haben sol­len, aber dies war nicht der Fall.
Normalerweise stießen Tierkinder von selbst und meist durch Zufälle zu den jungen Hexen und Hexern, aber bei Lulea musste irgendet­was schief gelaufen sein. Vielleicht war ja ih­­rem Tier was zuge­stoßen? Oder es hatte Lulea einfach nicht gefunden. Irgendwann war sie so verzweifelt gewesen, dass sich Lulea auf die Suche gemacht hatte, ganz nach dem Mot­to, wenn ihr Vertrauter sie nicht fand, dann würde sie eben ihn finden. Dies war jedoch einfacher gesagt als getan.
Vor einigen Wochen war die kleine Hexe beim Durchstreifen des Waldes auf das Nest einer jungen Eulenfamilie gestoßen. Hoch hin­auf in einen Baum hatte sie klettern müssen, um die kleinen Feder­bällchen zu beobachten. Wie sehr hatte sie es sich doch gewünscht, eines dieser noch so winzigen Tiere würde eine besondere Verbundenheit und Zu­nei­gung zu ihr zeigen. Aber es waren nur gewöhn­liche Vogelkinder.
Trotzdem nahm sie von nun an jeden Tag die Mühe auf sich und zerkratzte sich dabei die Hände, wenn sie den Baum hinaufklet­terte, nur um die Klei­nen für eine Weile zu be­obachten, wenn sie aus ihrer Baumhöhle lu­gten oder die Äste entlang hüp­ften. Anfangs hatten die Eulenkinder sie mit ihren schönen gelben Augen ängstlich angeblickt. Aber mitt­lerweile nahmen sie noch nicht einmal mehr Notiz von ihr, außer, dass sie vielleicht nach ihren Fingern schnappten, wenn die kleine Hexe ver­suchte, die weichen Federn einmal zu strei­cheln.
Lulea war sehr verzweifelt. Sie hatte nie da­von ge­­hört, dass es jemals in ihrer Familie vorgekom­men war, dass einer ihrer Vorfahren oder einer ihrer lebenden Verwandten den Be­sen nicht mit neun Jahren bekommen hatte. Auch wenn sie von der Fa­mi­­lienhälfte ihres Vaters kaum etwas wusste.
Schon jetzt konnte sie sich die Kommentare ihrer Verwandtschaft aus dem Wünschewald vorstellen. Ihre hochnäsige Tante Mabella mit ihrer Tochter, Cousine Isabella. Kamen sie sich doch schon allein deswegen als was Besseres vor, weil ihr Zuhause im Wünschewald lag.
Dagegen lebte Lulea mit ihrer Mutter und ihrer Groß­mutter zusammen in einem alten, behaglichen Baumstammhaus im Wunschel­wald. Die Häuser dort waren zwar nicht so groß und komfortabel wie die im Wünsche­wald, doch fand die kleine Hexe ihr Baum­stammhaus sowieso am gemütlichsten, egal wo es stand.
Im Moment hatte sie keine große Lust nach Hause zu gehen. Sie wusste genau, dass ihre Mutter und ihre Großmutter im selben Mo­ment, in dem Lulea die kleine Küche betreten würde, mit einem Fingerschnipsen alle Ge­burtstagsvorbereitungen ver­­­­schwinden lassen würden. Ja, da machten sie sich jedes Jahr ei­nen Spaß daraus, so zu tun, als hätten sie ihren Geburtstag vergessen. Als würden die beiden ausgerechnet ihren neunten Geburtstag ver­gessen.
Lulea konnte sich ein freudloses Lächeln nicht verkneifen. In den letzten Jahren hatte sie sich im­mer über dieses Schauspiel amü­siert, aber dieses Mal gab es jeden Tag die fra­genden Blicke, die sie auf sich spürte. Genau wie sie selbst wunderten sich natürlich auch ihre Mutter und ihre Großmutter darüber, dass Lulea noch keinen tierischen Begleiter hatte. Noch machten sie sich deswegen keine Sor­gen, er ließ sich eben nur etwas Zeit. Wü­tend blieb Lulea mitten im Wald stehen und stampfte auf die Erde.
»Er hat aber keine Zeit mehr!«, schrie sie den Bäu­­­men entgegen. Morgen um Mitternacht war es zu spät und das würde dann bedeuten, sie müsste ein ganzes weiteres Jahr lang war­ten, bis sie wieder eine Chance bekäme, als reif genug erachtet zu wer­den. Und wer wuss­te denn, ob sie im nächsten Jahr ei­nen Ver­trauten haben würde. Vielleicht würde ja nie ein Tier zu ihr kommen?
All diese Gedanken schossen ihr durch den Kopf, und sie wusste nicht, wie sie sich beru­higen sollte. Wütend trat sie gegen eine Wur­zel und hüpfte dann vor Schmerz auf einem Bein. Warum nur, warum? Schon mehrfach hatte Lulea ihre Mutter und ihre Großmutter danach gefragt, ob es vielleicht in der Familie ihres Vaters schon einmal vorgekommen war, dass eine Hexe ihren Besen nicht zu ihrem neunten Geburtstag bekommen hatte. Doch wie immer, wenn Lulea etwas über ihren Va­ter erfahren wollte, wich man ihren Fragen aus.
Mit zögerlichen Schritten machte die kleine Hexe sich wieder auf den Heimweg. Sie wollte ihre Fami­lie nicht länger auf sich warten las­sen. Je schneller sie es hinter sich brachte, umso früher konnte sie in ihr Baumkronen­zimmer verschwinden.

… mehr im Buch …

Presse:

Extra-Tipp Viersen.de, 06.12.2009 | Viersener Nachrichten, 10.12.2009

Grenzland Nachrichten, 04.03.2010 | Leipziger Internet Zeitung, 05.05.2010

Rezensionen:

Amazon | Bücherkinder.de | Leser-Welt Literaturportal | LOVELYBOOKS | Quergelesen | Lies-und-Lausch | Querblatt

April 2010 auf Platz 16 der Buch-Charts TOP 20 von Querblatt.com eingestiegen



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